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Gelungener Saisonabschluss
SSV ´91 Kleingeschwenda – VC 1983 Schwarza 3:0 (28:26; 25:12; 25:20)
Im letzten Saisonspiel ging es rein tabellarisch für beide Mannschaften um nichts mehr. Während Kleingeschwenda diese Gelegenheit nutzte um allen Kaderspielern Spielpraxis zu gewähren, stellte sich die Mannschaft von VC, bei gerade mal sechs einsatzfähigen Spielern, von selbst auf. Diese konnten zu Beginn ihren Augen kaum trauen. Die Heimmannschaft machte Fehler um Fehler, während die Gäste einen sehr starken Beginn hatten. Ehe man sich versah lag der SSV auch schon mit 0:8 im Rückstand. In der Folge wurde es auch kaum besser und der Rückstand wuchs weiter an. Von den ersten 15 Ballwechseln konnte VC ganze 13 gewinnen. Trotz des desolaten Spielbeginns blieb man auf Seiten der Hausherren erstaunlich ruhig. Nachdem man sich gefangen hatte, konnte der Rückstand bis zum Satzende noch etwas verkürzt werden. Aber spätestens beim Satzball für VC und nur 17 eigenen Punkten war die Chance nur noch minimal. Dennoch ließ man sich auch da noch nicht hängen und kämpfte plötzlich um jeden Ball. Nils Leipold bewies Nervenstärke und brachte Angabe um Angabe über das Netz. Punkt für Punkt stieg der Glaube an das eigentlich Unmögliche. VC haderte mit jedem vergebenen Satzball ein wenig mehr und wurde sichtlich nervös. Kleingeschwenda nutzte das jetzt aus und spielte vorrangig über Außen wo Vincent Rosenbusch nun jeden Angriff zum Punktgewinn nutzte. Großer Jubel bei den Hausherren, als man tatsächlich sieben Satzbälle in Folge abwehren und zum 24:24 ausgleichen konnte. Als VC dann auch den achten und neunten Satzball nicht nutzen konnte, machten die Hausherren die Auferstehung so kurz vor Ostern perfekt und sicherten sich doch noch den eigentlich verlorenen Satz.
Nach dieser vergebenen Chance brauchten die Gäste den zweiten Satz um sich wieder zu fangen. Kleingeschwenda spielte jetzt stabil und gewann den Satz ziemlich klar. Im dritten Satz war die Gegenwehr der Gäste dann wieder deutlich größer. Mit einigen schönen Ballwechseln verlief der Satz recht ausgeglichen. Am Ende setzte sich dann die größere Durchschlagskraft der Hausherren durch. Im Anschluss an das Spiel feierten beide Mannschaften dann noch gemeinsam den Saisonabschluss und verabschiedeten sich in die Sommerpause.
SV Thuringia Königsee – SV Netzmeister Neuhaus 3:1 (16:25, 25:19, 25:20, 25:20)
Der Heimauftritt des SV Thuringia Königsee begann zunächst holprig. Im ersten Satz wirkten die Gastgeber ungeordnet und hatten große Probleme in der Annahme. Diese Unsicherheiten nutzte Neuhaus konsequent aus und setzte sich mit druckvollen Aufschlägen sowie stabiler Abwehr deutlich mit 16:25 durch.
Im zweiten Durchgang fand Königsee jedoch immer besser ins Spiel. Mit starken Angabenserien, druckvollen Angriffen und gut abgestimmten Blocks übernahmen die Gastgeber die Kontrolle und setzten Neuhaus zunehmend unter Druck. Der verdiente Lohn war der 25:19-Satzausgleich.
Der dritte Satz knüpfte nahtlos an diese Leistungssteigerung an. Königsee blieb aggressiv im Aufschlagspiel und überzeugte mit konsequentem Angriffsspiel, wodurch Neuhaus weiterhin unter Druck geriet. Auch dieser Abschnitt ging mit 25:20 an die Gastgeber.
Spannend wurde es noch einmal im vierten Satz: Durch eine Phase schwacher Annahmen auf Königseer Seite konnten die Gäste früh mit 3:8 in Führung gehen. Eine Auszeit brachte jedoch die Wende. Königsee stabilisierte die Annahme, kämpfte sich Punkt für Punkt zurück und übernahm schließlich wieder das Spielgeschehen. Mit großem Einsatz sicherten sich die Gastgeber den Satz mit 25:20 und damit den 3:1-Heimsieg.
SV Siemens Rudolstadt Youngster – SV 1883 Schwarza FES 3:0 (25:16; 25:19; 25:16)
Im letzten Spiel der bereits feststehenden neuen Stadtmeister gegen die Sportfreunde der FES gab es nur zu Beginn ein leichtes Abtasten, geprägt von vielen Aufschlagfehlern auf beiden Seiten. Ab Mitte des ersten Satzes dann plötzlich eine starke Aufschlagserie der Hausherren mit entsprechender Annahmeschwäche der Gäste und der Satz ging mit 25:16 an Siemens.
Zu Beginn des 2. Durchganges ein kurzer Schreckmoment bei FES nach Umknicken durch Eigenverschulden, doch zum Glück ging es bald in voller Besetzung weiter. Doch Siemens nun immer stärker im Angriff, sodass auch Satz Nr. 2 mit 25:19 an die Hausherren ging.
Im letzten Durchgang zeigten die Siemensianer durchweg starke Leistungen, wobei die Sportfreunde von der FES irgendwie immer an den richtigen Stellen standen und viele, auch harte Angriffe in der Feldabwehr holten. Doch am Ende hatten die Gastgeber das Zepter nie aus der Hand gegeben und holten auch Satz 3 mit 25:16 und damit die letzten 3 Punkte der Saison. Ungeschlagen feiern die jungen Siemensianer ihren verdienten Stadtmeistertitel und freuen sich bereits auf die Beachsaison.
SV Siemens Rudolstadt Oldstars -Thimmendorfer Volleytiere 3:0 (25:18; 25:5; 25:20)
Für die alten Herren von Siemens ging es beim letzten Spiel der Saison um nahezu alles. Mit einem 3:0 Sieg würde man sich Platz 7 sichern, mit einer Niederlage und entsprechenden sonstigen Ergebnissen wäre auch Platz 9 oder gar 10 drin gewesen.
Entsprechend konzentriert startete man und konnte von Beginn an eine kleine Führung halten. Die Thimmendorfer erneut mit mehreren Nachwuchsspielern auf dem Feld, hielten gut mit, konnten jedoch keine wirklichen Akzente setzen. Am Ende ging Satz 1 mit 25:18 an die Hausherren.
Mit der entsprechend breiter Brust legte Siemens im 2. Durchgang mit einer starken Aufschlagserie los und erst bei 11:0 kam es zur ersten Rotation. Doch damit nicht genug. Die nächste Aufschlagserie führte zum Zwischenstand von 18:1. Erst jetzt nahmen die Siemensianer einen Gang raus und holten Satz 2 souverän mit 25:5.
Der leichte Schlendrian bei den Hausherren bei gleichzeitigem Wechsel auf Seiten der Gäste, führte im letzten Satz zwar wieder zu einem etwas ausgeglichenerem Spiel, doch den Thimmendorfern unterliefen deutlich mehr unnötige Fehler als den Gastgebern und so stand es am Ende 25:20 und die alten Herren von Siemens waren mit ihrem Debüt in der Stadtliga mit Platz 7 zufrieden und freuen sich auf die neue Saison im September 2026, in der sie die vordere Tabellenhälfte anvisieren.
Zur Tabelle: https://www.ssv-kleingeschwenda.de/volleyball/stadtliga-team/tabelle