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Kampf um Platz 2 nach der Hinrunde gewonnen
Nachholspiel vom 7. Spieltag:
VSV Kaulsdorf II – SSV 91 Kleingeschwenda 0:3 (13:25, 10:25, 12:25)
Im Heimspiel gegen den SSV 91 Kleingeschwenda musste die zweite Mannschaft des VSV Kaulsdorf eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Die jungen Gastgeber fanden über die gesamte Spielzeit kein Mittel gegen die überlegene Angriffskraft der Gäste.
Von Beginn an setzte Kleingeschwenda die Kaulsdorfer Annahme mit druckvollen Aufschlägen unter Druck und punktete konsequent über das schnelle Angriffsspiel. Am Netz zeigte sich zudem ein klarer körperlicher Vorteil der Gäste, der sich sowohl im Block als auch im Angriff deutlich bemerkbar machte. Kaulsdorf II hatte Mühe, eigene Angriffe erfolgreich abzuschließen und geriet früh in Rückstand.
Auch in den folgenden Sätzen änderte sich das Bild kaum. Trotz kämpferischem Einsatz und einzelner gelungener Aktionen gelang es den Gastgebern nicht, den Spielfluss der routiniert auftretenden Kleingeschwendaer entscheidend zu stören. Die Gäste spielten ihre Überlegenheit souverän aus und entschieden alle drei Sätze deutlich für sich.
Am Ende stand ein verdienter 3:0-Auswärtserfolg für den SSV 91 Kleingeschwenda, während der VSV Kaulsdorf II aus der Partie wichtige Erfahrungen für die weitere Entwicklung der jungen Mannschaft mitnehmen kann.
9. Spieltag:
SSV ´91 Kleingeschwenda – SV 1883 Schwarza FES 3:1 (25:20, 16:25, 25:17, 25:16)
Die beiden Mannschaften gönnten sich keine Eingewöhnungszeit und starteten beide mit hochwertigem Volleyball. Über eine sichere Annahme bauten beide das Spiel über alle Positionen auf. Sehenswerte Ballwechsel, mit starken Angriffen und oftmals noch besseren Abwehraktionen, begeisterten die anwesenden Zuschauer. Bis zum Stand von 16:16 erlaubte sich keine Mannschaft eine Schwächephase und der Satz war komplett ausgeglichen. Die Entscheidung brachte dann eine starke Angabenserie von Nick Rosenbusch. Vier Annahmefehler von FES in Folge bescherten Kleingeschwenda den satzentscheidenden Vorsprung, den man sich nicht mehr nehmen ließ.
Der zweite Satz begann ebenfalls hochklassig. FES konnte sich aber im Satzverlauf sogar noch steigern und hielt mit enormem Kampfgeist auch die härtesten Angriffe von Kleingeschwenda im Spiel. Im eigenen Angriff gingen sie volles Risiko und es funktionierte scheinbar alles. Die Angreifer fanden jede Lücke im Block des SSV und auch gegen die Hinterfeld Angriffe war kein Kraut gewachsen. Der SSV ließ sich davon beindrucken und hatte sichtlich Probleme selbst zu Punkten zu kommen. Es fehlte die Durchschlagskraft im Angriff, wodurch man Schwarza nach und nach enteilen lassen musste und den Satz deutlich verlor.
Mit dem Satzausgleich im Rücken konnte FES auch am Anfang des dritten Satzes das hohe Niveau halten. Kleingeschwenda hat sich auch einmal durchgeschüttelt und hatte wieder sein bekanntes Angriffslevel erreicht. Vor allem die Mittelblocker konnten nun besser eingesetzt werden, was es dem gegnerischen Block deutlich schwerer machte sich auf die Angriffe einzustellen. Die Gäste mussten dann im Satzverlauf, dem bisher hohen Tempo des Spieles, Tribut zollen und bauten vermehrt Eigenfehler ein. Die bis dahin starken Angriffe aus dem Hinterfeld landeten immer öfter im Netz und auch die Außenangriffe trafen das Feld des SSV immer seltener. Die Männer von der Saalfelder Höhe nutzten diese erste echte Schwächephase der Gäste aus, um sich wieder die 2:1 Satzführung zu angeln.
Der letzte Satz des Abends begann mit einer Angabenserie des Zuspielers der Hausherren zur 5:0 Führung, womit die Comeback-Hoffnungen der Gäste schon einen herben Dämpfer erhielten. Der Block des SSV dominierte diesen Satz dann fast nach Belieben. Zahlreiche Angriffe der Gäste wurden zu direkten Blockpunkten für die Heimmannschaft. Kleingeschwenda konnte aber auch selbst, aus einer stabilen Annahme heraus, sehenswerte Angriffe über alle Positionen kreieren. Der Satz- und damit auch Spielgewinn für den SSV, war dann zu keiner Zeit mehr gefährdet. Mit dem 3:1 Sieg, in einem fairen Spiel, sichert man sich nach dem Abschluss der Hinrunde den zweiten Tabellenplatz.
SV Thuringia Königsee – SV 1860 Oberweißbach 0:3 (14:25, 16:25, 22:25)
Der SV Thuringia Königsee musste sich in der Stadtliga dem SV 1860 Oberweißbach mit 0:3 geschlagen geben. Die Gäste präsentierten sich von Beginn an als sehr starkes Team mit harten Angriffen und schnellen Spielzügen und setzten die junge Königseer Mannschaft früh unter Druck.
Bereits im ersten Satz zeigte sich die spielerische Überlegenheit der Oberweißbacher, die diesen deutlich mit 25:14 für sich entschieden. Auch im zweiten Durchgang fanden die Königseer nur schwer ins Spiel. Ungenaue Annahmen und nicht ausreichend gesicherte Blocks machten es dem Gegner leicht, immer wieder zu punkten. So ging auch der zweite Satz mit 25:16 an Oberweißbach.
Trotzdem ließen die jungen Königseer nie den Kopf hängen und kämpften weiter. Im dritten Satz steigerten sie sich deutlich, hielten gut dagegen und konnten zeitweise sogar in Führung gehen. In dieser Phase zeigten sie, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Doch zum Ende hin nutzten die Gäste ihre Erfahrung und entschieden den Satz mit schnellen, direkten Angriffen letztlich mit 25:22 für sich.
Insgesamt zeigten die Oberweißbacher eine starke Leistung, während Königsee trotz der Niederlage Moral bewies und vor allem im letzten Satz eine positive Entwicklung erkennen ließ.
Thimmendorfer Volleytiere – SV Siemens Rudolstadt Oldstars 3:0 (25:17, 25:22, 25:20)
Im Heimspiel der Volleytiere gegen die Siemens Oldstars traten die Gastgeber erneut mit einer Fifty-Fifty-Mannschaft an. Doch der Verlust an Erfahrung, Alter und etwas Körpergröße machte sich im gesamten Spielverlauf nicht negativ bemerkbar, denn mit einer geschlossenen Teamleistung von Jung und Alt konnte am Ende ein im Vorfeld zwar erhoffter, in der Deutlichkeit von 3:0 aber kaum zu erwartender Erfolg gefeiert werden. Im ersten Satz sah alles nach einem Fehlstart der Thimmendorfer aus, denn schnell stand es 0:3 für die Gäste. Aber die Volleytiere fingen sich und übernahmen mit 7:6 erstmals die Führung. Diese konnte in der Folge weiter ausgebaut werden, da die Oldstars vor allem im Aufschlag unerwartete Schwächen zeigten. Da auch die Siemens-Annahme nicht überzeugen konnte, zogen die Volleytiere auf einen Zwischenstand von 18:11 davon. Nachdem zwei Auszeiten der Gäste das Spiel nicht beeinflussen konnten, entschied der Gastgeber den Satz mit 25:17. Auch zu Beginn des zweiten Satzes änderte sich zunächst nicht viel. Bereits beim 2:7-Rückstand mussten die Oldstars eine Auszeit nehmen.
Im weiteren Spielverlauf blieben die Thimmendorfer stets in Führung, aber Siemens kam besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand. Somit steuerten beide Teams auf eine spannende Crunchtime zu, die die Volleytiere mit 25:22 für sich entschieden. Dem dritten Satz merkte man die Bedeutung an. Die Gastgeber wollten „den Sack zumachen“ und die Gäste den Satzanschluss herstellen. Obwohl in der Anfangsphase diesmal das Aufschlagspiel auf Seiten der Thimmendorfer hakte, gelang es Siemens nicht, sich abzusetzen. Zu schwach war an diesem Abend der Angriffsdruck der Oldstars, um die Volleytiere ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Bis kurz vor Satzende konnte sich jedoch kein Team mehr als zwei Punkte Vorsprung erspielen. Erst ein kurzer Endspurt der Gastgeber brachte ein noch etwas deutlicheres Satzergebnis mit 25:20. Den Heimsieg und die drei Punkte verdienten sich die erstaunlich fehlerarmen Volleytiere mit einer an diesem Tag spielerisch guten Leistung, bei der vor allem der Druck im Aufschlag- und Angriffsspiel den Unterschied zu den Oldstars ausmachte.
VC Schwarza 1983 – Netzmeister Neuhaus 3:0 (25:12, 25:18, 25:18)
Im Spiel der Altmeister gegen die Netzmeister sahen die Zuschauer nicht nur einen enormen Altersunterschied, sondern anfangs auch Qualitätsunterschiede. Während die Schwarzaer druckvoll aufschlugen und gezielt angriffen, stellte man bei den Gästen eine gewisse Nervosität und Zurückhaltung fest. Aufgabenserien für die Gastgeber stellten schnell einen klaren Vorsprung her. Hier tat sich der 70-Jährige Klaus Dieter Förster besonders hervor. Souverän gewannen die Schwarzaer die ersten beiden Sätze, wobei am Ende des zweiten Satzes die Gegenwehr der Neuhäuser größer wurde. Dies setzte sich im dritten Satz insofern fort, als dass Neuhaus mutiger wurde und die Führung gleich an sich riss. Schwarza ließ den Schlendrian einziehen und lag bis zur Mitte des 3. Satzes ständig hinten. Beim stand von 11:15 sah sich der Gastgeber genötigt, seine erste Auszeit zu nehmen. Anschließend spielten die Hausherren konzentrierter und glichen zum 17:17 aus, führten danach und spielten solide das Spiel zu Ende. Ein Sieg beendete die Vorrunde für den VC. Neuhaus bewies im dritten Satz, dass Potential in der Mannschaft steckt.
SV Siemens Youngster – VSV Kaulsdorf II 3:0 (25:21, 25:20, 25:18)
Leider ohne Spielbericht!
Nachholspiel Thimmendorfer Volleytiere gegen SV 1860 Oberweißbach findet am 30.01.26 statt.
Zur Tabelle: https://www.ssv-kleingeschwenda.de/volleyball/stadtliga-team/tabelle