Heimserie wird weiter ausgebaut

SSV 91 Kleingeschwenda – SV Schwarza 1883 3-1 (25-22, 23-25, 25-20, 25-19), 29.01.16

Ein Duell auf Augenhöhe entwickelte sich am späten Freitagabend in Kleingeschwenda. Die Gäste mischten von Beginn an gut mit.  Kein Team konnte sich mehr als drei Punkte absetzen und die Führung wechselte häufig im ersten Satz. Die Schwarzaer brachten ihre Angriffe regelmäßig gegen den großen Block der Heimmannschaft durch. Dennoch wurde auch immer wieder der gelegte Ball in die lange Ecke gewählt und das auch mit nahezu 100 prozentigen Erfolg. Die Hausherren hielten mit ihren bewährten Mitteln dagegen. Mit variablem Spiel über Außen und Mitte konnte der Block auch gelegentlich verladen werden. Nach der Gästeführung bei 17-18 konnte Kleingeschwenda wieder vorbeiziehen und hielt letztlich den knappen Vorsprung bis zum Ende des Satzes trotz der heftigen Gegenwehr.

Der zweite Satz hielt das hohe Niveau und blieb auch weiterhin ausgeglichen. Der SSV setzte sich dann mit vier Punkten ab und schien das Spiel zu kontrollieren. Schwarza stoppte den Lauf durch eine Auszeit und begann fortan einen selbigen. Im Angriff der Heimmannschaft wurden nun einige einfache Bälle verschlagen, was wiederum zur Unsicherheit im Zuspiel führte. In dieser Phase gerieten dann einige Bälle zu kurz und konnten nicht mehr gewinnbringend verwertet werden. Plötzlich führten die Gäste mit 16-20. Kleingeschwenda erholte sich zwar dann wieder, die Hypothek aus dieser Schwächephase war aber zu groß um nochmal in Führung zu gehen. Mit dem zweiten Satzball glich Schwarza das Spiel zum 1-1 aus.

Die beiden folgenden Sätze verliefen dann recht ähnlich. Der SV 1883 punktete immer noch recht häufig mit gelegten Bällen, aber im Laufe der Sätze stellte sich Kleingeschwenda immer besser darauf ein und deckten die Freiräume nun gezielter ab. Die eigenen Versuche einen Ball kurz hinter den Block zu legen, wurden durch die sehr gute Aufmerksamkeit der Gäste fast immer vereitelt. Dennoch wuchs der Vorsprung langsam aber stetig auf ca. 5 Punkte an. Da bei den Hausherren auch keine weitere Schwächephase mehr hinzukam, bekamen die Gäste auch keine Chance mehr das wirklich gutklassige Stadtligaspiel zu drehen. Die anwesenden Zuschauer waren sich einig, dass das Spiel gut anzuschauen war und sie bei den vielen langen Ballwechseln sehr gut unterhalten wurden.